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WELCOME

willkommen auf meinem blog. hier poste ich meine texte. literarisch, lyrisch, kritisch.
auf der linken seite in der navigation finden sie unter den standard-links informationen über mich und direkt darunter ein inhaltsverzeichnis, sämtlicher hier auf dem blog veröffentlichter texte, schön nach genre und alpgabet sortiert...^^ die einträge der kategorie authors diary finden sie allerdings nicht einzeln aufgelistet. vermutlich nicht interessant genug... in der blogroll finden sie andere interssante, litararisch-lyrische blogs.

enjoy,
jary paulus

9.10.08 20:47


advent advent

auf www.kzg-gesellschaft.de gibts einen schicken und schönen, wenn auch nicht ganz aktuellen adventskalender... schauts euch an und enjoy...
8.12.08 12:43


alte liebe (v.2.0)

Schwarze Perlen und ein Funkeln ziemlich tief da unten. Unmöglich, ein Alter abzulesen. Ganz anders die Haut: tiefe Furchen, Millionen kleine und nicht ganz so kleine Falten. Von der vergangenen Jugend zu reden ist im Grunde untertrieben.

Weit, weit mehr als ein halbes Leben hatten sie zusammen verbracht. Ein Leben, von dem auch Narben übrig geblieben waren. Satt waren sie schon lange, aber eine letzte Angelegenheit verhinderte ihr loslassen: dem Andern den Vortritt gewähren und ihn nicht alleine sterben lassen.

In der Zwischenzeit verschied die letzte Kenntnis ihres Alters.
11.10.08 12:20


Sommer am Kanal

Eigentlich war es ja nicht nur der Sommer. Aber ihr kennt das ja selber. Blauer Himmel, offene Fenster, lange Tage, kurze Hosen, blutige Knie. Da ist der Winter ganz schnell vergessen, mit seinen Schneeballschlachten und Schlittenfahrten den Kanalberg runter. „Gefecht am Mittwoch nach der Schul!e“ Brüllte einer durch die Straßen. Das bedeutete natürlich, dass die Schwerter wieder ausgepackt und das ein oder andere auf Vordermann gebracht werden musste. Schließlich entschieden die Dinger über Leben und Tod. Als einer aber einen Bogen mit Pfeilen und allem Drum und dran geschenkt bekam, waren die Schwerter uninteressant. Tagelang standen wir im Kanal und schossen auf das Strohziel. Und so ging es jedes Mal: Irgendjemand brachte irgendwas neues mit und das Alte war erst einmal vergessen. Aus Cowboy wurde Ritter wurde Indianer wurde Rennfahrer wurde Jerry Cotton...
Der trockengelegte Kanal mit seinen schräg abfallenden Seiten, der sich an unseren Siedlungen vorbei nach Norden schlängelte, war die perfekt Prärie. Wahlweise auch Schlachtfeld oder Rennbahn oder... Oben, am Rand des Kanals konnten wir uns gut verschanzen. Rollins mit seiner habgierigen Bande war hinter uns her. Und dann: der verhängnisvolle Schuss. Ich drehte mich um und konnte Winnetou nur noch auffangen. Er starb, tödlich getroffen vom hinterhältigen Rollins, in meinen Armen. Der Schuss hatte eigentlich mir gegolten...
Wenn man dem Vater eine Maß Bier beim Gastwirt oder aus der Flaschenbierhandlung holen sollte, war das die perfekte Gelegenheit, sein Geld mit den anderen zusammen zu legen, bis man die 50 Pfennig beisammen hatte. Natürlich musste alles wohl überlegt sein. Der Verkäufer kannte uns ja und wenn der Vater nicht rauchte, konnte man in seinem Namen auch keine Zigaretten kaufen. Jemand Fremden, der ein paar Straßen zu weit weg wohnte, hätte der Verkäufer ebenfalls niemals eine Packung gegeben. Der ein oder andere musste dann seinen Heldenmut zurücknehmen und lieber einen anderen den Ruhm einfahren lassen. Wir rauchten die Zigaretten unter der Steinbrücke und gaben uns alle Mühe, dass man auch ja nichts mitbekam zuhause. Aber selbst das Seife lutschen nützte nichts, irgendwie rochen es die Alten dann ja doch. Und dann unter Umständen mal keinen Nachmittag am Kanal und was soll ich sagen: das war nichts, so allein zuhause. Täglich die Jungs sehen war das größte, täglich etwas neues ausprobieren, etwas neues entdecken. Wir waren ständig draußen, kein schlechtes Wetter konnte uns aufhalten. Jerry Cotton musste ermitteln.
Später wurde der Kanal überbaut. Weg mit der Prärie, nur noch Rennstrecke. Mit dem Kanal veränderte sich das ganze Viertel. Leute zogen weg, Leute zogen her. Gebäude fielen und neue wurden aufgebaut. Straßen wurden verlegt, Brücken abgerissen. Der Sommer ging vorüber und nach dem Winter kam ein neuer. Aber das war nicht mehr mein Sommer. Mein Sommer am Kanal.

10.10.08 14:37


lesung heute abend

die lesung heute abend muss meinerseits evtl. entfallen. jenachdem, wie es meiner stimme heute abend geht. allerdings lesen noch zwei weitere autoren und es gibt ja das theater... lohnt sich also trotzdem. den text gibts frühestens morgen...^^
9.10.08 15:24


krank

na toll, mitten im projekt werde ich krank und liege jetzt mit schnupfen und halsschmerzen im bett. mal sehn, ob ich morgen zur präsentation wieder fit bin.
wenigstens habe ich jetzt zeit, an der geschichte zu arbeiten. das bisschen material, dass ich gestern sammeln konnte, reicht leider nur für eine geschichte...

8.10.08 14:22


Gitarrenmonster - Donots in der Alten Malze

Man stelle sich ein schleimiges Monster vor. Groß, unförmig, geifernd. Das Monster versucht ständig, die Schleimschicht, die es bedeckt loszuwerden, aber es weiß nicht wie. Kann sich nicht helfen, wischt die Arme an sich selber ab und verschmiert den Schleim nur. Es schaut grimmig drein, die Augen immer irgendwo im Augenwinkel und visiert das nächste Opfer an. Man mische das Monster mit einem halbwegs passablen und mittelmäßig aussehenden Gitarristen und schon hat man ein Bandmitglied der Donots vor sich: Guido Donot. Wirklich unglaublich, was der Kerl in der Malze in Regensburg abgezogen hat. Man war sich nicht sicher, ob man beeindruckt oder angewidert sein soll. Zwar hat er eine derbe Show abgezogen, war nach zwei Songs durchnässt und ist auf der Bühne umhergerannt, als ginge es um Leben und Tod, aber andererseits hat diese Show stark geschauspielert angefühlt. Mies geschauspielert. Er hat sich auf die Monitore gestellt und an der Decke festgehalten, wusste aber nicht, was er da oben tun soll. Er ist ständig zu seinem Verstärker gerannt und hat wie ein geltungsbedürftiger Gitarrist beim ersten Auftritt krampfhaft versucht, den Sound besser hinzukriegen. Er hat sich ein Groupie in Spe herausgesucht und sie mit seinem gestiere beehrt, dass sie sich zum Ende hin einen bulligen Macker neben sich stellte, der ordentlich zurück stieren konnte. Guido hat die Donots Show an diesem Abend nicht gerade bereichert. Alles andere war durchschnittlich bis gut. Wie man die Donots eben kennt...
3.10.08 13:01


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